| Kopien |
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| Umbau eines Original |
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| Der Umbau eines Originals ist eine Methode, die
besonders bei seltenen, wertvolleren Koppelschlössern Anwendung
findet. Einem echten Koppelschloss wird ein falsches Medaillon
angelötet. |
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| Umbau eines Originals I |
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Auf dem Foto sieht es doch recht gut
aus: - schöne Patina - Gebrauchsspuren am Medaillon - Gebrauchsspuren am Messingkörper - "originale Ausstrahlung" |
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Eine erste Reinigung mit Seife
brachte erstaunliches zu Tage: die Patina an dem
Medaillon war verschwunden!
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Der Messingkörper ist, wie die
bestempelte Lederlasche, echt. Die Nähte sind original. Es gibt Gebrauchsspuren, die man nicht so schnell kopieren kann.
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Die Lötstellen sind sehr schlecht
gemacht. Original wurden die Medaillons mit Lötzinn
"eingegossen". Durch das Erkalten des Zinns
ergab sich meist eine konvexe Form.
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Das Medaillon ist aus einem anderen
Material, glänzt und ist schlecht gefertigt, wie man an
dieser Riefe erkennen kann.
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Wie kann ein Kratzer unter einem
Medaillon weitergehen, das Medaillon jedoch unbeschädigt
lassen?
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| Umbau eines Originals II |
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| Die folgenden Bilder zeigen eine verbreitete Kopie eines M47 Schutztruppen-Koppelschlosses am Beispiel zweier Koppelschlösser |
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Beide Koppelschlösser haben eine unterschiedliche Anmutung und sehen auf dem ersten Blich nicht identisch aus: Zustand und Koppelschlosskörper sind unterschiedlich. Die Lötstellen weisen keine Auffälligkeiten auf und erscheinen echt. Möglicherweise wurde das orig. Medaillon entfernt ohne die Lötstellen zu beschädigen, das falsche Medaillon dann aufgeklebt. |
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Beide Koppelschlösser zeigen eine Eindellung unterhalb des Kreuzes. |
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Zum
Beispiel über dem Buchstaben "M" sind kleine Gußperlen
erkennbar, die darauf schließen lassen, dass das Medaillon
nachgegossen wurde. Beide Medaillons entstammen der selben Gußform.
Dies ist auch an den identischen Abnutzungserscheinungen (z.B.
zwischen dem "T" und dem "M") erkennbar. |
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| Umbau eines Originals II |
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Eine
weitere Ausführung ist dieses seltene hannoversche Koppelschloss,
dessen gefälschtes Medaillon ebenfalls einen Kupferunterbau aufweist. |
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Auch dieses Medaillon zeigt die bereits beschriebenen Perlen. |
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Das originale Medaillon ist größer als das nun montierte gewesen. Es zeigt sich ein zweite Rand. |
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Die Ränder dieser gefälschten Medaillons sind uneben, z.T. wulstig und verlaufen nicht immer entlang der Unterlage. |
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