| Modelle bis 1945 |
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| Im Laufe
der Zeit kommt es zu einigen Änderungen der
militärischen Koppelschlösser in Format und
Ausführung. In der Literatur ließt man oft M48, M95 und
M15 (M16), dabei wird sich auf die jeweiligen Einführungsdaten bezogen.
Die Eisenvariante des Ersten Weltkrieges setzt sich
genaugenommen aus M15 und M16 zusammen (siehe
unten). Die Bezeichnung "Eisen" hat sich allgemein
durchgesetzt, obwohl "Stahl" die richtigere Bezeichnung
wäre. Eigentumsstücke unterscheiden sich
meist in den Abmaßen. Gerne wurde bis zum 1.WK Tomback verwendet oder
auch ein anderer Verschlußmechanismus benutzt. Das
Medaillon ist oft kleiner.
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§ 56 preuß. Bekleidungsvorschrift von 1903 3.Schloss |
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| Modell 1848, M 48 |
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| Älteres preuss. Stück mit 4 Lötstellen. |
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| Württembergisches Schloss mit 3 Lötstellen. Anmerkung: Dieses württemb. Schloß gab es erst ab 1871. |
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Masse: 50 x 65 mm Als erster der deutschen Staaten
führt Preußen 1847 das "Kastenschloß" ein.
Die Einführung geht zurück auf eine "Allerhöchste
Kabinetts-Ordre" durch König Friedrich Wilhelm IV
vom 07.Oktober 1847.
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| Modell 1895, M95 |
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Masse: 47 x 63 mm Im Jahre 1895 wird das Koppelschloß
verkleinert. Das neue Maß wird bis in das Jahr 1990 in
Deutschland eingesetzt: |
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| Modell 1914, M14 |
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Masse: 47
x 63 mm Kurz nach Ausbruch des Krieges
erwiesen sich die blanken Koppelschlösser als zu
auffällig. Bereits 1914 wurden sie im Kgr. Bayern "abgeblendet" und mit feldgrauer Farbe lackiert. Mit
der Einführung der Eisenschlösser verschwand dieser Behelf wieder. |
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| Modell 1915, M15 - M16 |
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Masse: 47 x 63 mm Kurz nach Ausbruch des Krieges
erwiesen sich die blanken Koppelschlösser als zu
auffällig. Bereits 1914 wurden sie z.T. "abgeblendet" und mit feldgrauer Farbe lackiert (s.o.). |
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![]() 1915 - durchgeprägt, Eisenzweidorn in "rohartig zugerollte Steghülse" eingefaßt |
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| Kavallerie |
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| Masse: 65 x 50 mm (M48) 58x 45 mm (M95) Bei
dieser besonderen Art wird seitlich ein Haken eingehangen. So bleibt
eine "Schnallenoptik" bestehen, das Koppelzeug kann jedoch
einfach und schnell ausgehangen werden. Getragen wurde dieses Modell
von der Kavallerie und den Feldartillerieregimentern (Die sächsischen
FA-Regimenter trugen meist das Infanteriekoppel). |
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| Truppengattung |
Koppelzeug weiß braun Infanteriekoppel Infanteriekoppel |
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| Modelle für Kinder |
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Masse: 47x 58 mm (hier) In einer Zeit in der Militarismus in der
Bevölkerung
weit verbreitet war, galt es auch für Kinder als chic, eine
Uniform zu tragen. |
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| Modell 1925, M25 |
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Masse: 47 x 63 mm
Zu Beginn der Reichswehr wurde ein "Kavalleriegürtel" getragen. Die Truppenstärke ist gemäß Friedensvertrag auf 100.000 Mann begrenzt. Für die Marine gibt es eine Messingvariante. Ab Februar 1925 wird in der Reichswehr wieder das Koppelschloss eingeführt. Es trägt die preußische Devise GOTT MIT UNS. Die Krone ist durch den Adler der Republik ersetzt. |
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| Modell 1936, M36 |
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Masse: 47 x 63 mm Die
Wehrmacht verwendet nach der Machtergreifung 1933 weiterhin das
Koppelschloss der Reichswehr. |
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| Modell 1941, M41 |
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Masse: 47 x 63 mm Um wertvolles Aluminium zu sparen wird ab etwa 1941 auf durchgeprägtes Stahlblech ausgewichen, welches dann in unterschiedlichen Farben lackiert wird. Ab dem 28.03.1942 entfiel dann auch die Lederzunge an den Schlössern. |
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